Traumstrand

Ich habe einen überaus interessanten Artikel gelesen – selber lesen! (Ich bin bereit für die Insel!!)

Biete Strand, suche Bewohner

In dem Roman THE BEACH endete der Traum vom autarken Leben am Meer schrecklich. Das Modell von Ben Keene wirkt trotzdem verlockend.

Du rufst online zur Gründung eines »Stamms« auf, mit dem du ab Oktober an einem Strand in Sierra Leone ein Ökodorf bauen, fischen gehen und im Einklang mit der Natur leben willst. Klingt wie ein Hippierevival.
Oh nein! Hippies wollen sich von der Welt abkoppeln. Ich will das Gegenteil: verschiedene Welten zusammenbringen.

Gibt es dafür nicht bessere Orte als Sierra Leone? Bis 2002 tobte dort einer der schlimmsten Bürgerkriege der vergangenen Jahrzehnte. Millionen Menschen wurden vertrieben, zehntausende getötet, tausende als Kindersoldaten missbraucht. Mit friedlichem Strandleben verbindet das Land niemand.
Genau das will ich ändern. Sierra Leone steht nicht nur für Blutdiamanten und Gräueltaten. Vor dem Krieg haben hier viele Menschen Urlaub gemacht, die Strände sind toll. Und die Einheimischen wollen und müssen sich ein neues Leben aufbauen. Natürlich ist das Land sehr arm. Aber es ist inzwischen sicher. Nachhaltiger Tourismus könnte zum Aufschwung beitragen.

Sierra Leone ist nicht der erste Ort, an dem du versuchst, einen Stamm zu gründen.
Richtig, das erste Dorf habe ich zusammen mit einem Freund im Herbst 2006 auf einer Fidschi-Insel ins Leben gerufen. Es existiert noch. Die Insel war damals das perfekte Testlabor für unsere Idee: einsam, abgelegen ? wir hatten einfach mal »Islands For Sale« gegoogelt. Kurze Zeit später hatten wir Kontakt zu einer Fidschi-Gemeinde, die bereit war, uns eine ihrer Inseln für ein nach haltiges Tourismusprojekt zu verpachten. Im Internet haben wir einen Aufruf unter dem Motto »Tribe Wanted« gestartet: Wer 250 Euro zahlte, konnte sich als Stammesmitglied registrieren und später eine Woche auf der Insel ver bringen. Fast tausend Leute haben sich in den ersten Monaten registriert. Ein halbes Jahr später hatten wir genügend Geld, um die Pacht zu zahlen und das Dorf zu bauen.

Hier weiterlesen.

pic by stocklyn

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