Südafrika

Fünf tote Touristen seit 2006. Drei starben eines natürlichen Todes, einer infolge eines Verkehrsunfalls, einer stürzte vom Tafelberg. Außerdem gab es 44 Verletzte, 23 Sportunfälle, drei Hundeattacken und zwei Schlangenbisse. Das sind die Zahlen, die uns die Kapstädter Niederlassung des Euro-Centers mitteilt, eines weltweit operierenden Servicenetzwerks für Reiseversicherungen, das Millionen von Kunden betreut. Auch das Risiko von Raubüberfällen sei denkbar gering, sagt eine Mitarbeiterin, es könne weiter minimiert werden, wenn man die einschlägigen Sicherheitshinweise beachte. Man kann sie auf der Website des Auswärtigen Amtes nachlesen: die Zentren der Großstädte nach Geschäftsschluss meiden, erhöhte Aufmerksamkeit in den Townships walten lassen, einsame Wanderwege nicht allein begehen, das Auto stets von innen verriegeln, nicht nachts fahren und so weiter. Es sind die üblichen Empfehlungen für “Problemländer” auf der Südhalbkugel. Bei der Wahl eines Reiseziels ist allerdings nicht die tatsächliche, sondern die gefühlte Gefahr ausschlaggebend. Und da wird Südafrika offenbar so ähnlich wahrgenommen wie Afghanistan.

ein Auszug aus “Wie gefährlich ist Südafrika? Je näher die Fußball-WM rückt, desto eindringlicher wird in den Medien vor einem Besuch gewarnt. Bartholomäus Grill hält die Panikmache für völlig überzogen.”


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